Nachdem Microsoft mit Windows 7 es endlich geschafft hat ein Betriebssystem zu entwickeln, mit dem der Markt zufrieden ist, arbeitet der Konzern schon jetzt an dem Nachfolger Windows 8.

Doch Informationen zu Windows 8 hält der Redmonder Riese bisher vollkommen aus der Öffentlichkeit fern. Dennoch wurde nun durch eine Präsentation deutlich, was Microsoft für das kommende Windows zu planen scheint. "Desktop as a Service" soll dem neuen Betriebssystem den notwendigen Rückhalt im Cloud-Trend geben. Microsoft bestätigte gegenüber PCShow.de, dass der Konzern in der Art, wie er jetzt aufgestellt ist, in Zukunft nicht mehr existieren wird. Microsoft will sich viel mehr vollkommen auf die Cloud konzentrieren und das bisherige Geschäftsmodell grundlegend überdenken.

Windows Next Ank�ng

Glaubt man der Powerpoint, so wird "Desktop as a Service" Microsofts weiterer Schritt in Richtung Virtualisierung des Betriebssystems werden. Demnach sollen sämtliche Anwendungen und Dateien eines Computers in Zukunft zentral verwaltet werden. Microsoft ging schon mit Windows Live den notwendigen Schritt, alle häufig zu aktualisierenden Programme vom Betriebssystem abzukoppeln. Mit Skydrive bietet Microsoft die Möglichkeit an, sämtliche Daten online zentral zu verwalten und von jedem Computer nutzbar zu machen. Mit Windows 8 soll es nun das Ziel sein, sogar das gesamte Betriebssystem nicht mehr lokal auf dem Gerät zu installieren, sondern lediglich die Hardware dafür zu nutzen.

Windows 8 läuft zentral

Virtual Desktop

Alle Programme, Favoriten, Einstellungen und das Betriebssystem an sich werden in eine Virtuelle Maschine ausgelagert. Vorteile bringt es insbesondere beim Umzug eines Systems auf andere Hardware oder aber auch für das Administrieren von Unternehmensnetzen.

Windows App Store

Microsoft gibt innerhalb der Präsentation weiterhin an, dass "das Betriebssystem über den App Store zwischengespeichert und synchronisiert wird". Damit wird klar, dass auch Microsoft auf einen Marktplatz setzen wird.