Während derzeit die Benutzerprofile in Windows mit dem jeweiligen lokalen Computer verbunden sind, könnten die Benutzerkonten von morgen in der Cloud beheimatet sein und damit zentral zur Verfügung stehen. Vorteile des zentralen Benutzerprofils wären, dass jedem Nutzer sein persönliches Profil weltweit an jedem Gerät zur Verfügung steht. Ob man nun am PC, am Netbook, Smartphone oder am Laptop arbeitet, die persönlichen Einstellungen wären stets parat. Damit verknüpft wären dann sowohl Einstellungen, als auch möglicherweise Favoriten des Internet Explorers oder aber Programme, die aus einem Windows-App-Store bereits gekauft wurden.

Die Möglichkeiten eines zentralen Benutzerprofils wären vielfältig und für Microsoft auf jeden Fall eine Überlegung wert. Entsprechende Infrastruktur besitzt Microsoft schon heute mit Windows Azure, dem Online-Betriebssystem des Konzerns. Fraglich ist, ob die Nutzer eine derartige Zentralisierung ihrer Daten annehmen würden. Fest steht, eine Entwicklung in Richtung Zentralisierung der Daten ist im vollen Gange und der Nutzer wird sich wohl oder übel mit dem Gedanken anfreunden müssen.