Bereits 39 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind bereits mit Cybermobbing konfrontiert worden. Weltweit liegt die Zahl bei 37 %. Früher auf dem Schulhof, heute im Netz: Eine gefährliche Entwicklung?
Microsoft hat eine Studie in Auftrag gegeben, bei der nach Cybermobbing geforscht wurde. Definiert hat man Cybermobbing als negative Erfahrungen im Internet:

  • 26 % Kleine Gemeinheiten und unfreundliche Handlungen
  • 20 % Verunglimpfung des Namens
  • 18 % Hänseln oder Lächerlich machen

Je höher die Computer- und Internetnutzung steigt, desto eher kommen auch Cybermobbing-Attacken vor, wobei Mädchen häufiger mobben als Jungen dies tun.

Thomas Schmidt (Medienpädagoge in Berlin) nennt Auslöser von Cybermobbing:

Für Kinder und Jugendliche gibt es meist keine Trennung von digitaler und realer Welt, sie sind über Smartphone, Handy und PC durchgehend online. Oft geben sie unbedacht Privates und Persönliches preis und machen sich dadurch angreifbar. Diese Verletzlichkeit im Streitfall auszunutzen ist für viele auch ein Buhlen um Anerkennung. Ist man auf dem Schulhof ein Feigling, kann man im Internet leicht den Draufgänger geben.

Microsoft hat einen praktischen Anti-Cybermobbing-Leitfaden zur Verfügung gestellt. In diesem werden die zehn wichtigsten Tipps und Hinweise zum Schutz von Cybermobbing zum Download bereitgestellt. Herunterladen kannst Du das PDF-Dokument hier.