(auch: electronic mail, mail; engl.: elektronische Post) E-Mails bezeichnen eine Art von Datenverkehr im Internet, indem größtenteils Texte, jedoch auch Daten im begrenzten Maße versendet werden können. E-Mails gelten als wichtigster und meistgenutzter Dienst des Internets. Insgesamt werden jährlich über 100 Billionen E-Mails verschickt, von denen jedoch 90 % dem Spam zuzuordnen sind. In Deutschland wurde die erste E-Mail bereits im Jahr 1984 empfangen, den Durchbruch schaffte sie jedoch erst Ende der 1990er-Jahre.

E-Mails bestehen aus zwei Teilen: Aus den Kopfzeilen (Header) und dem Inhalt (Body). Der Header enthält Informationen über die Empfänger, den Absender, das Datum, die Priorität und das E-Mail-Format. Der Header enthält die Nachricht und ggfs. eine Signatur mit den persönlichen Daten.

Eine E-Mail-Nachricht kann im "Nur Text"- oder im HTML-Format verschickt werden. Das erste Format ermöglicht nur das Verschicken vom unformatierten Text, ähnlich wie eine Textdatei im Notepad. Beim HTML-Format können alle Elemente, also auch Bilder, einer Webseite verschickt werden. Dies ist auch das Format der meisten Newsletter.

Abgerufen und gesendet werden können die E-Mails entweder im Broswer oder in spezielle E-Mail-Programmen. Im Browser öffnest Du die "Webmail"-Seite deines Anbieters (z.B. http://webmail.wtnet.de/) und loggst dich ein. Dort kannst Du dann direkt im Browser E-Mails abrufen, löschen, verschieben und senden. Alternativ dazu gibt es spezielle Mail-Programme wie Microsoft Office Outlook oder Windows Live Mail. Diese Programme werden auf dem Computer installiert und verwalten die E-Mails ebenfalls. Der Vorteil dieser Programme ist, dass die E-Mail direkt auf die Festplatte gespeichert werden und nicht auf dem Server liegen bleiben.

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