Der Nachfolger von Windows 7 könnte bereits 2012 auf den Markt kommen. So sehen zumindest Spekulationen von "Computerwoche" aus. Auch PCShow.de geht davon aus, dass die Produktlebenszyklen für ein Betriebssystem immer kürzer werden. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss Microsoft in kürzeren Abständen nachlegen. Vorerst wird es allerdings ein großes Update (Service Pack) für Windows 7 geben, so der Spiegel in seiner Online-Ausgabe.

Als Microsoft-Chef Steve Ballmer Ende Oktober gefragt wurde, welches das riskanteste Produkt der nächsten Jahre sei, antwortete er: "die nächste Version von Windows". PCShow.de sieht diesen Schritt ebenfalls als sehr riskant an. Fraglich ist, ob ein Nutzerverhalten derartig plötzlich verändert werden kann oder ob Microsoft Nutzer mit diesem Schritt davon abhält auf Windows 8 umzusteigen.

Klar ist, dass der Nutzer sich fragen wird, was mit seinen Daten geschieht, wenn diese nicht mehr auf dem eigenen Computer gesichert werden, sondern stattdessen in Rechenzentren auf der Welt verteilt werden. Er würde damit die völlige Kontrolle über seine Daten verlieren. Des Weiteren wird die Abhängigkeit vom Medium Internet damit immer stärker. Schlussendlich ist auch der Sicherheitsaspekt der Rechenzentren für den Nutzer von großer Bedeutung.

Schenkt man allerdings den zahlreichen Befragungen von Stakeholdern und Technology-Experten glauben, so ist sich die Mehrheit sicher, dass bis spätestens 2020 die meisten Menschen ihre Softwareanwendungen online beziehen und ihre Informationen über die Cloud erhalten und verbreiten (vgl. pewresearch.org). Auch die EU hat die Bedeutung der Cloud erkannt und wird diese Sparte in den nächsten Jahren mit 130 Millionen Euro fördern, so Computerwelt.at.

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