Wie nun bekannt worden ist, hat Microsoft das Unternehmen Skype für 8,5 Milliarden Dollar gekauft. Das Geschäft scheint auf den ersten Blick unrentabel, sichert aber Marktanteile. Mit der Übernahme von Skype hat Microsoft nun einen Dienstleister übernommen, der über 800 Millionen registriere Benutzer verfügt. Zwar bringen diese kein Geld in die Firmenkasse, jedoch auch viele Kunden zu Microsoft. In der Voice-over-IP-Technik, also der Internettelefonie, ist Microsoft bisher nur bei Firmenkunden erfolgreich gewesen. Einiges spricht nun dafür, dass Windows Live und Skype enger zusammenrücken und die doppelten Funktionen entfernt werden.

Gerade für den Start des neuen Betriebssystems Windows 8 scheint der Zeitpunkt günstig gewählt worden zu sein. In 2 Jahren erscheint der Windows 7-Nachfolger und hat viele soziale Netzwerke sowie Onlinedienste integriert. Mit der Internettelefonie, die derzeit noch von den Telekommunikationsunternehmen gebremst wird, wird damit die Funktionspalette erheblich erweitert. Und auch der Office-Nachfolger kann davon profitieren, da so über die Kontakte in Outlook telefoniert werden kann. Bisher kann man lediglich die Live Messenger-Kontakte über das Adressbuch öffnen.

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