Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat heute die Zuteilungsregeln für die Rufnummerngasse 032 veröffentlicht. Unter dieser Vorwahl sollen ab Januar 2005 Telefondienstleister in 1000er Blöcken Rufnummern zur Vergabe für Voice over IP (VoiP) registrieren können. Damit wird nun eine Lösung für den seit Monaten schwelenden Streit um VoiP-Angebote in Deutschland mit einem Kompromiss beendet. Hintergrund ist die Vorschrift in Deutschland, dass über eine Rufnummer auch ein Notruf abgesetzt werden können muss und dieser dann lokal an die nächste Polizeistelle durchgestellt werden muss. Bisher hatten sich VoiP-Anbieter wie Sipgate ein oder zwei Ortsnummern ausgewählt und diese bundesweit vergeben. Dem hatte die RegTP einen Riegel vorgeschoben. Da die Anbieter zu Recht auf die immensen Invesitionskosten hinwiesen, sollten Sie gezwungen sein sich in jedem der rund 5.200 Ortsnetze Nummernblöcke zu erwerben, wurde in den letzten Monaten intensiv an einem Kompromiss gearbeitet. Mit der Vergabe einer einheitlichen Vorwahl für VoiP scheint man nun, ähnlich wie bei Mobilfunknetzen, eine Lösung gefunden haben. Bis 10. Januar 2005 sammelt die RegTP die Anträge, dann wird entsprechend zu geteilt.

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