Die minimale Bildschirmauflösung für Geräte mit Windows 8 wird auf 1024 x 768 Pixel und eine Farbtiefe von 32 Bit gesenkt. Damit öffnet Microsoft einen neuen Markt für Windows 8. Kommt nun das Surface Mini? Apple hat sein iPad Mini vor einiger Zeit auf den Markt gebracht und das Surface ist hinter den Erwartugnen geblieben. Es gibt Gerüchte, dass Microsoft schon bei der Entwicklung des Surface sowie Surface Pro ein Surface Mini geplant habe, aber sich aufgrund der Auflösung für die jetzigen Versionen entschieden habe. Nun hat der Softwaregigant offiziell bekannt gegeben, dass die Richtlinien für die Zertifizierung von Windows 8 Geräten geändert werden. Mit der Senkung der ursprünglichen Auflösung von 1366 x 768 auf 1024 x 768 geht Microsoft auf die Hersteller zu und eröffnet einen neuen Markt für kleine Displays.

Durch die Erweiterung sind nun auch Tablets mit 7 oder 8 Zoll Displays im Bereich des Möglichen. Ob Microsoft ein Surface Mini wirklich auf den Markt bringen wird, ist nicht klar. Aber die Änderungen haben auf jeden Fall einen Vorteil für den Endkunden: Zukünftig werden noch mehr Geräte mit Windows 8 laufen. Viele Nutzer besitzen noch ein Netbook, dass nun durch die Änderung ebenfalls mit Windows 8 ausgestattet werden könnte. Der Marktanteil des neuen System könnte somit erneut steigen.

Einen Nachteil hat die Änderung: Der sogenannte Snap View, bei dem zwei Apps nebeneinander auf dem Bildschirm angezeigt werden können, wird nicht möglich sein. Bei den angebotenen Geräten soll auf diese fehlende Funktion hingewiesen werden. Bei einem Anschluss eines externen Monitors mit einer Auflösung von mindestens 1366 x 768 wird der Snap View auf diesem jedoch weiterhin funktionieren.