Eine US-Studie zeigt, dass der Internet Explorer den besten Schutz gegen Social-Engineering-Attacken bietet. Die Beta-Version des Internet Explorer 9 wehrt sogar 99 % der Angriffe ab. Wie Microsoft mitteilt, liegen Social-Engineering-Angriffe auf Internetnutzer bei Internet-Kriminellen derzeit voll im Trend und stellen eine zunehmende Bedrohung für die Verbraucher dar. Ein nun durchgeführter Test von NSS Labs mit verschiedenen gängigen Browsern zeigt einen deutlichen Vorsprung vom Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9 (Beta).

Schutz gegen Social-Engineering-Attacken

Wie man der Grafik entnehmen kann, wehrt bereits der aktuell verfügbare Browser IE 8 90 % der Angriffe ab. „Die Bedrohung durch Social Engineering wird zukünftig stark zunehmen. Deshalb haben wir mit dem SmartScreen-Filter für den Internet Explorer 8 ein effektives Sicherheitsfeature eingeführt, das Internetnutzer vor solchen Angriffen schützt,“ so Michael Kranawetter, Chief Security Advisor bei Microsoft Deutschland. Der SmartScreen-Filter erkennt verdächtige Webseiten und warnt den Internet-Nutzer vor der Installation von Malware.

Im Internet Explorer 9 wird nun eine Erweiterung des Smart Screen, die sogenannte Smart Screen Application Reputation (Downloadzuverlässigkeit), zur Verfügung gestellt. Diese zeigt nicht mehr bei jedem Download Warnhinweise an, sodass die User zu wichtigen Fenstern gelenkt werden. „Wir wissen, dass die Mehrheit der häufig im Internet verwendeten Downloads gutartig ist. Deshalb ignorieren viele Nutzer die Hinweise des Browsers,“ erklärt Kranawetter. „Wir wollen den User mit weniger, aber dafür relevanten Meldungen warnen.“ Anhand vorliegender Daten schätzt Microsoft, dass Warnhinweise bei durchschnittlichem Surfverhalten maximal zwei bis dreimal jährlich auftreten.

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