Microsoft will im neuen Internet Explorer 9 Internetnutzern mehr Kontrolle über die von ihnen geteilten Informationen geben und das Online Tracking eindämmen. In den Medien ist der Schutz von persönlichen Daten und der Privatsphäre ein ständiges Thema. Nun hat sich auch Microsoft in die Diskussion eingeklinkt und stellt mit seinem neuen Feature „Tracking Protection“ ein Kontrollprogramm zur Verfügung, dass den Internetnutzern mit dem neuen Browser Internet Explorer 9 mehr Kontrolle über ihre Informationen bieten soll. „Tracking Protection“ ersetzt „InPrivate Filterung“ des Internet Explorer 8 und erweitert somit auch die Einstellmöglichkeiten der Privatsphäre.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, „stehen die Besucher einer modernen Website heutzutage nicht nur in Verbindung mit der Seite, die sie direkt aufrufen, sondern geben mitunter Informationen über ihr Surfverhalten an Dritte weiter, deren Inhalte dort eingebunden sind.“ Die Lösung liefert Microsoft gleich mit, da mit dem neunen „Tracking Protection“ dies unterbunden werden könne. Dazu werden nach Aktivierung sogenannte „Tracking Protection Listen“ integriert, in denen erlaubte und gesperrte Zugriffe gespeichert werden. Es gibt jedoch keine vorinstallierten Listen, aber es wird möglich sein, Listen online zur Verfügung zu stellen, sodass diese von Nutzern „installiert“ werden können. Die gesperrten Seiten lassen sich dann nur noch direkt über die URL öffnen und nicht mehr über fremde Seiten.