Breit ging dieser Geburtstag durch die Medien: 25 Jahre Windows! Herzlichen Glückwunsch Microsoft zu diesen 25 turbulenten Jahren mit vielen Hochs und Tiefs. Wir wollen uns nun einmal fragen, was Microsoft bei Windows gut gemacht hat und wo Microsoft große Patzer hätte verhindern müssen.

Die Windows-Geburt startete am 20. November 1985 mit Windows 1. Einfach gesagt, das System funktionierte, aber wie auch bei einigen kommenden Versionen wurde sich gefragt, wofür brauche ich das? Es brachte nicht wirklich Erleichterung bei der Erledigung der alltäglichen Aufgaben. Microsoft nahm sich also die Zeit und brachte 1992 Windows 3.1 heraus, das als erstes wirklich revolutionäres Windows bezeichnet werden kann. Man musste plötzlich nicht mehr Profi sein, um das System bedienen zu können. Vielmehr reichte ein einfacher Klick mit der Maus oftmals aus.

Ein weiterer großer Fortschritt wurde durch Windows 95 erreicht. Am 24. August 1995 kam das System mit dem mehr oder weniger revolutionären Plug & Play. Geräte sollten nun also einfach angesteckt werden können und los sollte es gehen. Dem war aber oftmals nicht so. Vielmehr kann nun kritisch gesagt werden, dass "Plug & Play" zu der Zeit eher als Marketing-Buzzword verstanden werden konnte.

In 2001 kam dann die wirkliche Revolution mit Windows XP. In einem Jahr gingen bereits 64 Millionen Exemplare von dem bunten Betriebssystem über die Ladentheke. Endlich funktionierte Plug & Play wirklich zuverlässig und die Arbeitsgeschwindigkeit wurde erträglich. Im Vergleich zu anderen Windows-Versionen war der Produktlebenszyklus von Windows XP am längsten. Noch heute setzen viele Unternehmen auf Windows XP. Auch Media Center werden noch heute oft mit der Media Center Edition von Windows XP im Wohnzimmer betrieben.

2006 war dann das schwarze Jahr für Microsoft. Das neue Betriebssystem Windows Vista kam auf den Markt und hat den Ruf von Microsoft nachhaltig stark belastet. Das System war instabil und eine Nutzung auf batteriebetriebenen Geräten kaum vorstellbar, da Windows Vista nicht gerade ressourcenschonend mit der Kapazität umging.

Microsoft hatte viel zu verlieren und konnte aber andersrum nun auch viel wieder gut machen. Das neue System wurde sehnsüchtig erwartet und sofort sehr kritisch beleuchtet. Doch am 22. Oktober 2009 erreichte Microsoft das erwartete Ziel von einem guten Betriebssystem. Windows 7 ist nun wieder ein Produkt, das konkurrenzfähig ist und daher rund 240 Millionen Mal bereits verkauft wurde. Windows 7 läuft deutlich stabiler, schneller und ressourcensparender als sein Vorgänger.

PCShow.de wünscht Microsoft auch weiterhin viel Erfolg mit der Windows-Reihe!